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Helm aus Bairisch-Kölldorf

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Bild: Stmk.Helm:




Bild: Stmk.Helme:




Bild: FW-Zeughaus:
Die gepflegten Helme aus dem Feuerwehrzeughaus in Bairisch-Kölldorf haben auf Franz Czejka großen Eindruck gemacht. Sie erinnern ihn an einen wunderschönen Ausflug, den er gemeinsam mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau im Mühlkreis in die Steiermark unternommen hat.
Wer sich dafür näher interessiert, möge im nachstehenden Reisebericht nachlesen:
FF-Ausflug am 18./19. September 2004 in die Steiermark
Stark untertrieben hatte der Reichenauer FF-Kommandant HBI Heinz Huber, als er den zweitägigen Feuerwehrausflug am Wochenende 18./19. September 04 als Ausflug ohne besonderes Programm ankündigte. Die Fahrt sollte rein der Pflege der Kameradschaft dienen und keine außerordentlichen Highlights punkto Besichtigungen und Kultur bieten. Nun, zur Vertiefung der Kameradschaft hat die Exkursion in die Steiermark sicherlich auch beitragen. Aber da gab´s noch viel mehr Ertrag! Da war einmal das prachtvolle Wetter: Klarer Himmel, gleißende Sonne und die herrlichen Farben des beginnenden Herbstes sorgten vorweg für gehobene Stimmung. Schwer beeindruckt waren die über 50 Teilnehmer (die Feuerwehrkameraden waren in Begleitung ihrer Frauen) aber auch vom großartigen Angebot, auf das sie nach dem Hinweis ihres Kommandanten gar nicht gefasst waren.
Die erste Station: Das originelle Zeughaus der FF Bairisch Kölldorf. Es hat die Gestalt eines überdimensionalen Feuerwehrautos, im Führerhaus ist die Kommandozentrale untergebracht. Eine lustige Idee, die von verspielten Feuerwehrmännern verwirklicht wurde. Man konnte erfahren, dass die FF Bairisch Kölldorf relativ wenig zu Einsätzen gerufen wird, da hat so ein Spielzeug vielleicht seine Berechtigung. Die Reichenauer konzentrieren sich jedenfalls auf die Realisierung ihres Zeughausprojektes, das vor allem funktionelle Vorzüge aufweisen soll. Die Besichtigung endete mit der Eintragung ins Gästebuch und einem Freundschafts-Stamperl, danach schmeckte das Mittagessen in einer lauschigen Buschenschank ausgezeichnet, vor allem die duftenden Ripperl und dazu ein Glas des fruchtigen steirischen Weines!
Die Weiterfahrt führte durch eine abwechslungsreiche Landschaft zu den Quartieren am Stubenberger See. Der lud zwar nicht mehr zum Baden, aber zum Spaziergang an den Ufern ein. Die Nachmittagssonne glitzerte im Wasser, Ballons und Paraglider hoben sich bunt vom Blau des Himmels ab. Auf ein gemeinsames Essen folgte die individuelle Abendgestaltung, später fand man aber in einem Stüberl der Seepension wieder zusammen, um sich gemeinsam müde zu plaudern. (Der Kommandant würde sagen, die Kameradschaft zu pflegen.)
Am nächsten Tag folgte ein Höhepunkt nach dem anderen. Ein Reisebegleiter aus Stubenberg übernahm die Führung und erklärte humorvoll die Sehenswürdigkeiten der Landschaft.


Der steile, kleine Aufstieg zum Gipfel des Kulm lohnte sich: Schöne Pferde und eine nach allen Seiten freie Sicht in eine prächtige Gegend! Und dann die Fahrt durch eine der fruchtbarsten Gebiete Österreichs. Zwetschken, Holler, Kürbisse und vor allem riesige Apfelplantagen. Frisch, saftig, steirisch, heißt es in der Werbung für das weithin beliebteste Obst, dem zur Erntezeit eigene Festveranstaltungen und auch ein kleines Museum an der Apfelstraße im Apfel Land gewidmet sind. Das Haus des Apfels hatte geöffnet und so konnten sich die Ausflügler über alles Wissenswerte um Äpfel informieren. Klar, dass man sie auch verkostete und sich die meisten mit frischem Obst für Zuhause eindeckten!
Äpfel sind auch Appetit anregend. Wen wundert´s, dass das zur Mittagszeit in einer Buschenschank eigens für die Reichenauer Feuerwehr vorbereitete kalte Büffet reißenden Absatz fand. Mehrmals holte man sich von den köstlichen, dekorativ angerichteten Speisen, um sich dann jeder auf seine Weise zu entspannen. Die einen räkelten sich draußen auf den Bänken in der Sonne, die anderen blieben im gemütlichen Gastzimmer, wo ein Musikant auf der Steirischen brillierte. Er wurde spontan begleitet von Teufelsgeige und Waschbrett, Instrumente, die ja auch die Reichenauer hervorragend beherrschen.
Vollgetankt mit schönen Erlebnissen, gutem Essen und Sonstigem (eh´ schon wissen) brach man am Nachmittag auf, um den Heimweg anzutreten. Ein letzter Halt wurde auf der Teichalm gemacht. Schade, dass die imposante Hochalm-Landschaft gar so vielen Menschen gefällt! Man musste sich die vielen Autos und Sonntagstouristen wegdenken, um sich auf die herrliche Kulisse konzentrieren zu können. Trotzdem, das musste man gesehen haben!
In Erinnerung an den gelungenen FF-Ausflug bleibt ein Bilderbuch an schönen Eindrücken und das Gefühl, dass der Kommandant immer wieder für Überraschungen gut ist. Von wegen kein Programm!


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