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Home > Feuerwehr und Sport > Sportliche Laufbahn
Bild: Sport5: Bild: Sport2: Bild: Sport3: Bild: Sport1: Begonnen hat die sportliche Laufbahn für Franz Czejka bereits im zarten Alter von 4 Jahren, als er im Kindergarten seines südmährischen Heimatortes Mißlitz von der Tante Siegmund aufgefordert wurde, einen Purzelbaum vorzuzeigen.
Weiter ging es dann in der Volksschule, da hat ihn sein Oberlehrer Keiler in den Unterrichtspausen immer wieder als Vorturner eingesetzt. Franz zeigte Übungen in den Bankreihen, da es damals noch keinen Turnsaal gab.



Der Sport bestimmte fortan sein Leben. Er besuchte den örtlichen Sportverein und zeichnete sich bald als hervorragender Geräteturner aus. Seine Leistungen waren dann auch in der Hauptschule für damalige Verhältnisse spektakulär. Ab seinem 14. Lebensjahr wurde er zu Turnwettkämpfen und Ausbildungslehrgängen entsandt. Preise erzielte er insbesondere in den Disziplinen Boden, Reck, Barren und Ringe.



Sein Bürgermeister Gruber schenkte ihm als besondere Anerkennung für seine sportlichen Erfolge eine wertvolle Ziehharmonika der Marke Hohner, Student 4. Diese spielte er nur nach Gehör ohne Noten und verwendete sie bei den gemeinsamen Übungen mit Turnkollegen damals schon für die Untermalung der Übungen mit Musik.



Die Voraussetzung für seine weitere Lehrätigkeit im Sport bildete seine Ausbildung zum Jungsportlehrer in der Sportschule Schielleiten. Damit erlangte er die Befähigung zur Führung einer Sportschule in Stuppach bei Gloggnitz, die er - damals 16-jährig! - ein Jahr lang bis zum Einrücken zur Wehrmacht leitete.



Nach seiner Flucht aus Südmähren (siehe Tagebuch der Kriegstage 1943 bis 1945) ermöglichte ihm der Linzer Bürgermeister Dr. Ernst Koref im Jahr 1947 die Ausbildung zum staatlich geprüften Sportlehrer in Wien, Sensengasse. Damit konnte Franz Czejka sein Patent auch für Österreich erwerben.



In Österreich fand er seine sportliche Heimat im Sportverein ATSV Urfahr, außerdem im Sportverein des Magistrates Linz. Er leitete unzählige Turngruppen für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer, auch Sport für Senioren stand und steht heute noch auf seinem reichen Sportprogramm. Er war jahrzehntelang auch als sportlicher Leiter der oben genannten Sportvereine tätig.



Bekannt wurde Franz Czejka nicht nur als Turner, sondern auch als einsatzfreudiger Handballer, Fußballer und Faustballer. Seine "Bananen", so nennt man Würfe mit kaum berechenbarem Ziel, waren gefürchtet.



Sport ist die beste Grundlage für einen leistungsfähigen Feuerwehrmann. Wer hätte sich also besser geeignet als Sportoffizier der Feuerwehr als Franz Czejka?



Gemeinsam mit Freunden aus den Bundesländern gründete er die Sportgemeinschaft der Berufsfeuerwehren in Österreich. Jährlich treffen sich heute noch die Kollegen aller österreichischen Berufsfeuerwehren zu Sommer- und Winterspielen.
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