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Feuerwehrmuseum in St. Florian bei Linz

Home > Über das Museum > Feuerwehrmuseum in St. Florian bei Linz

Was Franz Czejka mit dem professionell eingerichteten Historischen Feuerwehrmuseum in St. Florian bei Linz zu tun hat, soll den Besuchern dieser Homepage nicht vorenthalten werden. Auskunft dazu gibt ein Artikel, der am 21. April 1984 in den Oö. Nachrichten erschienen ist:

Feuerwehr-Geschichte in einem Prachtmuseum
St. Florian (OÖN-ho).
Vor Jahren drang noch Rindergebrüll aus dem riesigen Kuhstall im alten Stiftsmeierhof in St. Florian bei Linz. Am 20. Mai 1984 wird nun in denselben Räumen das wohl größte Feuerwehrmuseum Österreichs seine Tore öffnen. In mühevoller Kleinarbeit mussten zuvor alte Löschgeräte, Pumpen und gebrechliche Feuerwehrautos wieder in Schuss gebracht werden.
Die Idee für das Historische Feuerwehrzeughaus St. Florian, wie das Museum getauft werden wird, reifte schon vor langer Zeit.
Oberbrandrat Franz Czejka von der Linzer Berufsfeuerwehr ist nun am Ziel .
Und die 70.000 oberösterreichischen Feuerwehrmänner freuen sich mit ihm. Die Ansammlung der zahlreichen Exponate ist sehenswert. Prunkstück des Museums ist eine aus dem Jahre 1798 stammende Handdruckspritze mit Wenderohr.
Ein Oldtimer verdient besondere Beachtung: Eine voll funktionsfähige Dampfspritze mit Holzfeuerung, die einst in den Diensten der Freiwilligen Feuerwehr Wels stand. Beim Großbrand der Stadt Braunau im Jahr 1874 wurde sie eigens mit einem Sonderzug ins Innviertel transportiert und zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein pferdebespannter Krankentransportwagen aus dem Jahr 1905 gehört ebenso zu den Ausstellungsschwerpunkten wie ein Steyr-Feuerwehrauto, das bereits 55 Jahre auf dem Buckel hat und trotzdem noch jederzeit seinen Mann stellen könnte.
Groß ist auch die Palette an Feuerwehrleitern, Schlauchvarianten, Helmen und Orden. Auch mittelalterliche Löscheimer werden gezeigt. Natürlich darf auch eine hölzerne Drehleiter nicht fehlen.
Fast alle Museumsstücke sind Geschenke. Die Feuerwehrenthusiasten mussten aber auch viele Opfer bringen. Kaum ein Stück war funktionsfähig, vom Zustand ganz zu schweigen. Der Zahn der Zeit nagte nun schon schwer an den alten Gegenständen.
Eine kleine Kostprobe aus der Schmankerlsammlung des Feuerwehrmuseums wird den Linzern am 28. April 1984 geboten werden. Anlässlich der Eröffnung des Urfahraner Frühjahrsmarktes werden nämlich die Veteranen des Historischen Feuerwehrzeughauses durch die Stadt poltern. Und so mancher Zaungast wird sich beim Anblick der betagten Feuerwehrautos ein Schmunzeln kaum verbeißen können.
Bild: FW-Museum1: Bild: FW-Museum2:

Der Text zu den Bildern:
Sie fiebern der Eröffnung entgegen: Branddirektor Dipl.Ing. Wolfgang Kaplan (Vordergrund) und Oberbrandrat Franz Czejka.
Obwohl sie bereits viele Jahre auf dem Buckel haben, sind fast alle Feuerwehr-Oldtimer einsatzbereit.


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