Trügerische Unschuld
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November 1980:
Auf der Wiener Straße stießen drei Personenwagen zusammen. Die Rettung brachte die verletzten Lenker ins Spital, die Feuerwehr räumte die Fahrbahn. Im Fond eines Wagens wurde von den Helfern ein kleiner Dackel entdeckt. Da das Herrl schon im Krankenhaus war, wollte ein Wehrmann den Dackel ins Tierheim bringen. Das Hündchen blickte den Feuerwehrmann, es war der an und für sich routinierte Hundefänger Franz Kaindleinsberger, so harmlos und unschuldig an, dass der Mann auf die für derartige Fälle vorgesehenen Schutzhandschuhe verzichtete. Der Dackel hatte das Kopferl zur Seite gelegt, an und für sich ein typisches Zeichen für Gutmütigkeit. Geradezu zärtlich nahm der Feuerwehrmann den Hund auf und streichelte ihn sanft, da biss der Hund zu und zwar kräftig. Zum Glück war der Hund gegen Tollwut geimpft, sonst hätte Franz Czejka seinem verletzten Kollegen die schmerzhafte Impfung und Quarantäne nicht ersparen können... .
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