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100 Jahre FF Reichenau

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Bild: FFR1: Bild: FFR2: Bild: FFR3: Bild: FFR4: Bild: FFR5: Bild: FFR7: Bild: FFR6: Bild: FFR8: Bild: FFR9: "Zur freundlichen Erinnerung" steht auf allen Fotos, die der Reichenauer Hobbyfotograf Josef Loschka seinen Auftraggebern überreicht.



Alle wesentlichen Ereignisse im Ort hat der Pepperl, wie er genannt wird, fotografisch festgehalten. Da er selbst Feuerwehrmann ist, war und ist ihm die Dokumentation aller Feuerwehreinsätze, aller Übungen und vor allem der prächtigen Festveranstaltungen der FF Reichenau ein besonderes Anliegen.



Die Qualität seiner Bilder und sein ausgeprägter Blick für Motive rechtfertigen, dass die Bilderleiste von der Jubiläumsveranstaltung 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Reichenau im Mühlkreis im Juni 1983 quasi unzensiert in diese Seite einfließen.



Die Bilder sprechen für sich, es sind dazu nur kurze Kommentare erforderlich:




Der Berufsfeuerwehrmann OBrR Franz Czejka ist in der kleinen Mühlviertler Gemeinde Reichenau wohnhaft, natürlich ist er auch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau. Seine Verbundenheit mit der FF Reichenau hat er durch sein Mitwirken und Organisieren zahlreicher Fortbildungsveranstaltungen, Feuerwehr-Übungen und selbstverständlich auch bei der Vorbereitung der groß angelegten 100-Jahrfeier unter Beweis gestellt.






Was gut gelingen soll, muss bis ins Detail geplant werden. Die Hauptverantwortlichen, der damalige Kommandant und HBI Hubert Pargfrieder, und Franz Czejka vergewisserten sich in einer Lagebesprechung vor Beginn der Veranstaltung über einen reibungslosen Ablauf der historischen Übung.






Der Befehl zum Übungsbeginn wurde so zu sagen zweifach erteilt: Einerseits von Franz Czejka, der im historischen Kostüm den "alten" Kommandanten mimte, und andererseits von Hubert Pargfrieder, der als "junger" Kommandant im Anschluss an den historischen Teil eine neuzeitliche Übung befehligte.






Ein Altes Signalhorn zur Hand und Franz Czejka blies zum Gaudium der Anwesenden das überlieferte Signal Wasser Marsch.










Dann gab Czejka gestrenge Anweisungen an seine historische Löschmannschaft und forderte von "Alt"feuerwehrmann Hubert Pargfrieder junior (aus gegebenem Anlass?) Disziplin ein.






Seinen Sohn Gerhard Czejka setzte er als Meldereiter ein. Der bediente sich eines wunderschönen Haflinger Pferdes aus dem Stall des Reichenauer Wirtes Karl Rohrmanstorfer.




Gerhard Czejka ist übrigens als Feuerwehrbegeisterter in die Fußstapfen seines Vaters getreten. Er ist heute nicht nur Kommandant der Betriebsfeuerwehr Chemiepark Linz, sondern auch Kommandant-Stellvertreter der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau.










Eine Annahme der historischen Übung war eine Menschenrettung aus dem ersten Stock eines Bürgerhauses. Franz Czejka erteilte dem "Alt"feuerwehrmann Helmut Eibensteiner den Befehl, mit einer Hakenleiter ins Fenster einzusteigen.










Umständlich errichtete Eibensteiner die Leiter, kletterte hinauf, um verzweifelt von oben zu melden: "Leiter zu kurz!"
Unter dem Gelächter der zahlreichen Schaulustigen musste diese Übung erfolglos abgebrochen werden.






Besser gelang ein weiterer historischer Übungsteil, ein Löschangriff mit Eimer und Handdruckspritze sowie einer Dachleiter. Die Zuseher genossen das Spektakel und spendeten nach jedem Befehl und jeder Aktion lebhaften Applaus!








Klar, dass sich Franz Czejka zum Abschluss des historischen Teils, als man sich wieder auf das Sportgelände begab, bei den begeisterten Zusehern herzlich bedankte und sie darauf hinwies, auch der "jungen" Garde die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken.














Und auch die junge Mannschaft der Jubiläums-Löschgruppe fand mit ihrem überzeugenden, zeitgemäßen Löschangriff großen Anklang: Die Feuerwehrleute erhielten für ihre Leistungen im Rahmen dieser als Bezirksbewerb angelegten Veranstaltung Pokale:

Die siegreiche Löschgruppe vl.n.r.:
vorne: Heinz Huber (er ist heute Kommandant der FF Reichenau, Johann Seiberl, Hermann Salzlechner und Franz Hofer
hinten: Oskar Eckerstorfer, Gerhard Czejka, Thomas Kernecker, Ernst Mair und Gustav Stummer.

Die meisten Männer dieser erfolgeichen Mannschaft sind heute noch in verantwortungsvollen Positionen in der Reichenauer Feuerwehr vertreten. Sie haben erst kürzlich, im Jahr 2003, die Festveranstaltung 120 Jahre FF Reichenau organisiert.


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