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Sprengung des Magazins

Bild: Magazin1: Bild: Magazin2: Bild: Magazin3: Bild: Magazin4: Bild: Magazin5: Bild: Magazin6: Bild: Magazin7: Bild: Magazin8: Bild: Magazin9: Bild: Magazin10: Bild: Magazin11: Bild: Magazin12: Die Sprengung der Wollzeugfabrik war im Umfeld der Donaulände und Gruberstraße in Linz nicht die einzige dieser Art.


Im Jahr 1980 wurde eine weitere Großsprengung gegenüber der ehemaligen Wollzeugfabrik vorbereitet.




Das viergeschossige alte Werkstätten- und Lagergebäude, das so genannte Magazin der Linzer Tabakfabrik war stark baufällig geworden. Immerhin stammte der Bau aus dem 19. Jahrhundert. Eine Sanierung kam wegen der schlechten Bausubstanz nicht mehr in Frage, es wurde daher beschlossen, das Gebäude zu sprengen.





Für die Durchführung der Sprengung wurde ein fachlich sehr versierter Mann, Herr Professor Iselsbacher vom Verband der Sprengbefugten Österreichs beauftragt.





Die erforderlichen, sehr umfangreichen Sicherungsmaßnahmen wurden der Polizei, den Rettungsdiensten, der Berufsfeuerwehr Linz und den vier Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Linz übertragen. Die Sicherung der übrigen Werksgebäude der Linzer Tabakfabrik wurde naturgemäß von der Betriebsfeuerwehr der Tabakfabrik unter der Leitung ihres Kommandanten ABI Ing. Erich Zauner wahrgenommen.






Die Einsatzleitung für alle Sicherungsmaßnahmen wurde vorbildlich koordiniert, die Berufsfeuerwehr war mit der stärksten Sicherungsmannschaft vertreten, als ihr Einsatzleiter fungierte OBrR Franz Czejka.





Der innere Absperrungskreis wurde mit 100 m, der äußere mit 200 m festgelegt (siehe letztes Bild).





Die Fotoserie (geschossen von Pressefotograf Holzbauer) zeigt anschaulich den Verlauf der Sprengung. Zunächst mussten zahlreiche Autos aus dem Gefahrenbereich entfernt werden, was souverän von den Freiwilligen Feuerwehren erledigt wurde.





Wie erfolgreich die Großsprengung verlief, ist ebenfalls aus den zahlreichen Fotos ersichtlich, die die Sprengabfolge in kurzen Abständen zeigen. Lediglich ein kleiner Rest des Gebäudes hielt der Sprengung stand, er wurde später umgerissen.





ObrR Franz Czejka erhielt für seine umsichtige Sicherungstätigkeit bei dieser und bei anderen Sprengungen vom Verband der Sprengbefugen Österreichs das Verdienstkreuz des Ordens Dynamit pro pace.


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