"Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen!" Dass nach diesem Motto ein Feuerwehrfunktionär, der viele Jahre im Dienst der Allgemeinheit gestanden ist, aus der Feuerwehrkameradschaft ausgemustert wird, ging Oberbrandrat Franz Pointner (gest. 2002) gegen den Strich.
Sein Vorschlag, eine Kameradschaft höherer Feuerwehroffiziere (KhFO) zu gründen, wurde im Jahr 1988 anlässlich eines Treffens der Bezirksfeuerwehrkommandanten in Kirchdorf beifällig aufgenommen.
Am 12. Mai 1989 fand die Gründungsversammlung statt, im Zuge derer gleich 33 Bezirks- und Abschnittskommandanten spontan ihren Beitritt erklärten. Der damalige Landes-Feuerwehrkommandant Karl Salcher förderte dieses Vorhaben. Pointner wurde zum Vorstand, weitere verdiente Ehrenoberbrandräte wurden zu seinen Stellvertretern gewählt.
Auch der derzeit amtierende Landesbranddirektor Johann Huber unterstützt die Kameradschaft höherer Feuerwehroffiziere in vielerlei Hinsicht und stellt ihr häufig Räumlichkeiten zur Durchführung ihrer Unternehmungen zur Verfügung.
In der KhFO wird alles gefördert, was darauf abzielt und geeignet ist, die Gemeinschaftsbildung zu unterstützen. Viele Bereiche in unserer immer komplexer werdenden Gesellschaft würden ohne das Engagement der ehrenamtlich Tätigen nicht funktionieren.
Die Mitglieder des Vorstandes (Stand Jänner 2012):
Ehrenvorsitzender: E-OBR Anton Wolfram
Vorsitzender: E-BR Josef Hackl
Vorsitzender-Stellvertreter: Dr. Alfred Zeilmayr
Schriftführer: E-OBR Johann Sallaberger
Kassier: E-OBR Fritz Kornberger
Kassier-Stellvertreter: E-OBR Hubert Pargfrieder
Organisationsreferent: E-OBR Konsulent Franz Czejka
Sekretariat: Helga Mayrhofer
Dokumentation der Unternehmungen der KhFO: E-BR Hans Gilbert Müller
Chronist und Fotograf: E-BR Ludwig Schiller
Assistentin: Monika Czejka (Datenblätter, Homepage, Mitarbeit an der Vor- und Nachbereitung der Tagungen)
Die KhFO ist kein Club oder Verein, sondern eine Kameradschaft, die auch die Frauen der Mitglieder berücksichtigt, denn sie haben ihre Männer, als diese im aktiven Dienst gestanden sind, oft entbehren müssen. Nicht selten haben sie auch mit großem Fleiß mitgearbeitet, wenn es etwa um die Vorbereitung von Feuerwehrfesten und -veranstaltungen ging.
Zur Pflege der Kameradschaft gehören Tagungen und Vorträge, in denen auf aktuelle Probleme des Feuerwehrwesens und des öffentlichen Interesses hingewiesen wird. Exkursionen zu kulturellen Veranstaltungen oder zu sozialen Einrichtungen, sowie Besuche von Museen und Ausstellungen, aber auch Betriebsbesichtigungen werden viermal jährlich für die Kameradschaftsmitglieder und deren Gattinnen organisiert.
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