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I. Linzer Feuerwehr-Club

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Bild: Fan3: Über den Feuerwehr-Fan-Klub wurde sogar in einer oberösterreichischen Zeitung ausführlich berichtet.

Bild:Fanclub6:
Bild: Fan2:
Begonnen hatte die jahrelange Freundschaft mit einer Gruppe von 16 Buben aus der Otto-Glöckl-Schule in den späten 70-iger Jahren. Damals unternahm eine Linzer Hauptschulklasse eine Exkursion in die Berufsfeuerwehr Linz.

Franz Czejka, der immer schon gerne jungen Menschen alles erklärte, was sie zum Thema Feuerwehr wissen wollten, führte die Klasse durch die Hauptwache.

Czejka registrierte, dass sich da ein Bub mit Namen Alexander Niederwimmer in besonderem Maße für alles interessierte, was mit Technik, mit Ausbildung oder mit der Einsatztätigkeit der Feuerwehr zu tun hatte. Alexander stellte Fragen über Fragen, er wollte einfach alles bis ins Detail wissen.

Obwohl in Zentimetern gemessen damals der kleinste der Buben, schien er eine Art "Chef" einer Gruppe von Gleichaltrigen zu sein, die sein Interesse an der Feuerwehr teilten. Alexander gründete bald eine Art "Feuerwehr-Fanclub" und besuchte fortan sehr häufig mit seinen gleichgesinnten Mitgliedern die Hauptwache. Franz Czejka nahm mit Alexanders Eltern Verbindung auf und erfuhr, dass der intelligente Bub krank war und eigentlich viel Schonung gebraucht hätte. Alexander aber konnte und wollte bei nichts zurückstecken: Seine Leidenschaft galt der Feuerwehr und er wollte es den starken Männern nach machen.

Franz Czejka blieb gerne sein Ansprechpartner. Er nahm sich für die Buben viel Zeit und zeigte ihnen alles Sehenswerte bei der Feuerwehr, er unternahm mit ihnen abenteuerliche Führungen wie etwa durch den Donau-Düker, er ließ sie an alle Fahrzeuge heran und informierte sie über Zweck und Funktionsweise der bei der Feuerwehr gebräuchlichen Gerätschaften.

Zwischen dem "Fan-Club" und Czejka entstand eine sehr herzliche Beziehung, die sich unter anderem auch darin äußerte, dass er gemeinsame Unternehmungen der Gruppe förderte, wie etwa einen Ausflug nach Wien, verbunden mit dem Besuch der Wiener Berufsfeuerwehr und der n.ö. Feuerwehrschule. Natürlich wurde für die Buben damals auch ein Besuch im Wiener Prater arrangiert.

Aus einer Glückwunschkarte entnimmt Czejka heute noch die Namen der Mitglieder dieses wunderbaren "Feuerwehr-Fan-Clubs".
Da waren neben Alexander Niederwimmer unterschrieben: A. Heinz, A. Mertz, Th. Heinz, M. Stöger, J. Kusternig, A. Lehner, Springer, R. Hager, St. Rabl, G. Schöller, R. Babl, S. Jebinger, M. Ossberger, P. Oberneder, K. Pfisterer.

Czejka hat den Werdegang einzelner verfolgt, einige sind zum Roten Kreuz gegangen und haben sich ähnlich wie die Feuerwehr in den Dienst der Menschen gestellt. Und manch einen von ihnen trifft er noch gelegentlich und stellt mit Freude und Stolz fest: Aus all den tüchtigen Burschen ist etwas geworden!
Was Franz Czejka besonders freut: Alexander Niederwimmer, der infolge seiner Krankheit das Augenlicht verlor, hat mit Erfolg studiert und ist heute ein vielgeachteter Jurist bei der Linzer Polizei.

Als Franz Czejka im Jahr 2003 - erstmals nach vielen Jahren - wieder mit Mag. Dr. Alexander Niederwimmer zusammen traf, war die Freude beiderseits sehr groß. Ihre freundschaftliche Beziehung ist ungebrochen, sie ist von starkem Vertrauen und gegenseitiger Hochachtung geprägt.

Bild: Fan1: Bil.d:Fanclub3: Bild:Fanclub1:
Bild:Fanclub2: Alex03: Bild: RK:
Aber auch mit anderen ehemaligen Feuerwehr-Fan-Club-Mitgliedern trifft Franz Czejka gelegentlich noch zusammen. Er freut sich, dass sich viele von ihnen sozial engagieren. Einige sind beim Roten Kreuz beschäftigt. So ist Czejka kürzlich auf einen "Fan-Club-Buben" getroffen, der ihm bei der Ausrichtung eines Spielfestes für tschetschenische Flüchtlingskinder hilfreich zur Seite stand.


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