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3. Brand in den Ringbrotwerken
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Auch der neue Standort der Ringbrotwerke in der Estermannstraße im Industriegelände brachte den Eigentümern und Werksbediensteten kein Glück: Am 27.4.1985 brach nachts abermals ein Brand aus und zwar im vorderen Teil neben den Mehlsilos, gegenüber war der Gasanschluss. Zufällig entdeckt wurde der Brand vom Inspektionsoffizier Franz Czejka, der sich gerade auf einer Kontrollfahrt im Industriegelände befand, als er den Feuerschein und Rauch aus dem Werk wahrnahm. Innerhalb weniger Minuten war die von ihm alarmierte Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle. Wegen der großen Gefahr und der drohenden Ausbreitung wurden sämtliche Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Linz nachalarmiert. Es gelang den Einsatzkräften, den Großteil des Fabriksgebäudes zu retten.
Nur im Vorderteil entstand Totalschaden. Die Blechverkleidung wurde in der Folge mit Feuerhaken herunter gerissen, was eine zusätzliche Gefährdung der Einsatzkräfte bedeutete. Besondere Gefahr drohte auch durch die Mehlsilos, die ständig gekühlt werden mussten, damit eine Staubexplosion verhindert werden konnte.
Im Verlauf der Brandbekämpfung erschienen am Brandort auch Bürgermeister Prof. Hugo Schanovsky, Polizeidirektor Dr. Mitterlehner und Linzer Kriminalbeamte sowie auch der Linzer Branddirektor DI Wolfgang Kaplan, hier allerdings nicht im Bild.
Nach der Lokalisierung des Brandes blickten die durchnässten und erschöpften Einsatzkräfte auf die Brandruine. Besonders bewährten sich im Einsatz Bereitschaftsoffizier Ing. Gerhard Hofer von der Berufsfeuerwehr Linz und Franz Obermair, der sozusagen in doppelter Funktion am Einsatzort wirkte, einerseits als Berufsfeuerwehrmann, andererseits als Kommandantstellvertreter der FF Ebelsberg. |
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