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Feuerwehrtechnik und Naturerlebnis für die KhFO

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Montag, 11. Mai 2015
Kontrastreicher hätte das Programm der 105. Tagung der Kameradschaft höherer Feuerwehroffiziere nicht sein können. Vormittags hatten die Kameraden die Gelegenheit, das Werk II der Firma Rosenbauer in Leonding zu besichtigen, nachmittags besuchten sie den Botanischen Garten der Stadt Linz. Bei strahlendem Wetter wurde die Fahrt nach Leonding angetreten, wo die 45 Tagungsteilnehmer von einem Führungsteam der Fa. Rosenbauer herzlich empfangen wurden. In zwei Gruppen aufgeteilt besichtigten sie mit großem Interesse die neue Produktionsstätte und erfuhren viel Wissenswertes über dieses weltweit hochgeschätzte Werk. Nach einer einjährigen Umbau- und Adaptierungsphase hatte Rosenbauer im ersten Halbjahr 2014 das modernste Fahrzeugwerk der Feuerwehrbranche gestartet. Zentrale Bestandteile im neuen Werk II Leonding sind zwei neue synchronisierte Fertigungslinien, eine für das Flughafenlöschfahrzeug PANTHER, die andere für das Kommunalfahrzeug AT. Die Montagen erfolgen nach industriellen Standards der Automobil- und Maschinenbaubranche, alle Prozesse sind synchronisiert. Die Produktion im Werk II Leonding war im April 2014 erfolgreich aufgenommen worden, die ersten Fahrzeuge der neuen Fertigungslinien wurden bereits wenige Tage nach dem Anlauf fertiggestellt. Der neue Standort ist für eine jährliche Produktionskapazität von rund 150 Flughafenlöschfahrzeugen des Typs PANTHER sowie 250 Kommunalfahrzeuge AT im Einschichtbetrieb ausgerichtet. Über 12 Mio. Euro wurden 2013 und 2014 in das neue Werk investiert, in dem rund 350 Mitarbeiter beschäftigt sind. Der neue Standort liegt nur 3 km von der Konzernzentrale entfernt und umfasst rund 52.000 m2 Grundfläche mit Hallenflächen von ca. 15.000 m2 sowie ca. 5.000 m2 Büroflächen. Insgesamt beschäftigen die in mehreren Ländern situierten Zweigstellen der Fa. Rosenbauer 2.500 Mitarbeiter, im Durchschnitt werden etwa 2.500 Fahrzeuge pro Jahr hergestellt. In den beiden oberösterreichischen Betrieben sind rund 1.500 Mitarbeiter beschäftigt, davon werden etwa 150 als Lehrlinge ausgebildet. Die Kameraden konnten sich bei ihrem Rundgang von der Qualität der Fertigung der hochwertigen Erzeugnisse überzeugen, sehr beeindruckt zeigten sie sich auch von dem gut organisierten Ablauf der Produktion. Als einen abschließenden Höhepunkt erlebten sie in einem Tactical Simulator, wie man einen Flugzeugbrand löscht, das ist eine Erfindung der Fa. Rosenbauer, die mittlerweile weltweit angefragt wird. Schließlich genossen die Kameraden auch noch die großzügige Gastfreundschaft der renommierten Firma, sie wurden zu einem vorzüglichen Mittagessen und Getränken eingeladen. Dafür und vor allem für die interessante Führung durch das Werk sowie die fachkundigen Auskünfte der Führer bedankten sich die Kameraden herzlich.
Wie vorgesehen fuhr man sodann mit dem Feuerwehrbus nach Linz in den Botanischen Garten, der vor etwa 60 Jahren nächst dem Stadion auf der Gugl angelegt wurde. Der Leiter dieser wunderbaren Einrichtung selbst, Dr. Friedrich Schwarz, empfing die Gruppe und führte sie durch den wunderschönen Garten, der sich an diesem strahlenden Maitag in voller Pracht zeigte. Der Linzer Botanische Garten zählt zu den schönsten Anlagen Europas. Auf 4,2 Hektar sind über 10.000 Pflanzenarten zu sehen, in wunderbaren Gruppen arrangiert, sehr gepflegt, aber dennoch sehr natürlich und so zu sagen mit großem Freiraum für Wuchs und Ausbreitung. Ein schön angelegter Rosengarten, der demnächst mit den Namen der verstorbenen Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer bezeichnet werden wird, wird auch für Hochzeitsfeiern genützt. Überhaupt zeichnet sich der Garten durch seine enge Verbundenheit mit Kulturveranstaltungen wie Konzerten und Aufführungen aus. Nach dem Rundgang im Freien, der übersichtlich nach Themen (Herkunftsländern, Feucht- und Trockenbiotopen etc.) gegliedert ist, konnten die Kameraden in den Glashäusern Orchideen, Kakteen, Urwaldgewächse sowie auch fleischfressende Pflanzen bewundern, ein großartiges, kaum zu überbietendes Angebot. Die Kameraden waren jedenfalls vollauf begeisterten und nicht wenige beschlossen, mit ihren Familien und Freunden wieder zu kommen.
Bei diesem außergewöhnlich schönen Treffen wurden sowohl im Werk II als auch im Botanischen Garten einige Kilometer zu Fuß zurückgelegt, und das bei sommerlichen Temperaturen. Eine abschließende Einkehr im Gastgarten des Restaurants "Wienerwald" am Freinberg mit kühlem Getränk und Blick auf Linz tat daher gut und man konnte über das Erlebte plaudern.

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