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Weite Teile der Stadt Linz sind mit einem unterirdischen Stollensystem ausgestattet, das in Kriegszeiten Schutz vor Luftangriffen bieten sollte. Einer der Stollen an der Kapuzinerstraße nächst der Kirche diente Obdachlosen als Schlafstätte. In den 60er Jahren brach dort ein Feuer aus, dichter Rauch quoll aus der Stollenöffnung. Die Gefahr war nicht einschätzbar, zumal es Hinweise aus der Nachbarschaft gab, dass sich im Stollen Munition und Kriegsrelikte befinden sollten. Ein Löschen mit Wasser erwies sich nicht als zielführend.
Einsatzleiter Franz Czejka traf kurzentschlossen die Entscheidung: "Der Stollen wird zugemauert".
Ziegel wurden herangebracht und das Aufmauern begann. In Windeseile entstand unter den kundigen Händen der Feuerwehrmänner ein Mauerabschluss, der das Feuer im Stollen zum Ersticken brachte. Welch wirksame Methode einer Stollenbrandbekämpfung! |