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Tabakfabrikbrand

Home > Bemerkenswerte Brände > Tabakfabrikbrand

Bild: Tabakfabrik: 30. Oktober 1979.
Linzer Tabakfabrik, Untere Donaulände 74.

Wie die Ursachenermittlung später ergibt, bricht im Rohtabaklager im Magazin I im 4. Obergeschoss ein Brand aus, der auch auf das Magazin II und die Zwischenmagazine A und B übergreift. Die Rauchentwicklung wird von Bediensteten der Werke wahrgenommen, sofort wird Betriebsfeuerwehralarm ausgelöst.
Mit Pressluftatmern, Sicherungsleinen und Handscheinwerfern ausgerüstet sind die Einsatzkräfte der Betriebsfeuerwehr zu einem gezielten und wirkungsvollen Löscheinsatz nicht in der Lage, die Berufsfeuerwehr wird angefordert. Glosende Tabakballen führen zu einer extrem starken Verqualmung, das gesamte Fensterband entlang der Donaulände wird unter Einsatz einer Drehleiter und einer Gelenkbühne eingeschlagen, um dem Rauch einen Abzug zu verschaffen. Der plötzlichen Entzündungsgefahr durch Luftzutritt wird durch den Einsatz von 2 Rohren entgegen gewirkt. Nach vierstündiger Einsatzdauer ist der Brand unter Kontrolle. Danach wird der teils verbrannte, teils angebrannte Rohtabak mit Staplern unter schwerem Atemschutz ausgeräumt. Ein größerer Schaden am Gebäude kann durch das überlegte, aber auch gefährliche Vorgehen verhindert werden.
Die Betriebsfeuerwehr der Tabakfabrik und ihr Kdt. Erich Zauner, der trotz Fiebers an den Einsatzort eilt, beweist eindrucksvoll eine gut abgestimmte Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr. Der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, Franz Czejka, erhält zur Erinnerung an den Einsatz eine Fotografie mit Widmung.


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