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Sommerfest in Kirchdorf

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Sonntag, 20. Mai 2012

Wie wichtig, aber auch erfolgreich eine gewissenhafte Vorbereitung von Großveranstaltungen ist, wurde beim diesjährigen Sommerfest für die Menschen mit Beeinträchtigungen in Oberösterreich überzeugend vor Augen geführt. Ursprünglich war ja beabsichtigt, das Sommerfest in der Bezirksstadt Rohrbach abzuhalten, dafür gab es bereits eine mehr oder weniger verbindliche Zusage. Die wurde letztendlich zurückgezogen, weil es in Rohrbach ungefähr zum selben Zeitpunkt ähnliche Großveranstaltungen zu organisieren gilt und man sich daher um die Gestaltung des Sommerfestes des Vereins "Helfen statt reden" nicht annehmen konnte.

Was tun? Das Sommerfest gänzlich absagen, oder eine andere Lösung finden? E-OBR Franz Czejka, dem vom Vereinsvorsitzenden Helmut Hintermeier seit vielen Jahren die Gestaltung und Ausrichtung der Sommerfeste übertragen worden war, überlegte, welche Bezirkshauptstadt noch nicht Schauplatz eines Sommerfestes war - Kirchdorf an der Krems!

Er wandte sich an den zuständigen Bezirksfeuerwehrkommandanten, seinen Freund OBR Johann Ramsebner, der sofort Verständnis für die Lage zeigte und nach Rücksprache mit dem Kommandanten der FF Kirchdorf, HBI Helmut Berc, sowie dem Kirchdorfer Bürgermeister Wolfgang Veitz grünes Licht gab: Das Sommerfest konnte in Kirchdorf stattfinden!

Wie hervorragend die Zusammenarbeit bei der FF Kirchdorf funktioniert, erwies sich in der Folge. Es war nur eine einzige, kurze Besprechung zwischen den Kirchdorfern und Franz Czejka notwendig und es wurde sofort klar, worum es ging, nämlich den Behinderten einen schönen Nachmittag mit Verpflegung, Musik und feuerwehrtypischen Vorführungen zu gestalten, aber auch Möglichkeiten zum Selbstmitmachen und Handanlegen zu bieten.

Die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Bei der Ankunft bot sich den Teilnehmern und Gästen des Sommerfestes ein attraktives Bild. Fahnen waren aufgezogen, Tische und Bänke waren gerichtet, auf einem dem Feuerwehrhaus gegenüberliegenden großzügigen Parkplatz standen Feuerwehrfahrzeuge, Kräne und technische Geräte bereit, ein Angebot, das man in dieser Qualität gar nicht vermutet hätte.

Auf die Betreuung der Gäste vorbereitet hatte sich eine motivierte Mannschaft, dazu die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und nicht zu vergessen die Frauen, die zum Kaffee eine Vielzahl von köstlichen Torten, Kuchen und Schnitten gebacken hatten.
Ein Grillmeister sorgte für die Zubereitung von Bratwürsteln mit Kraut, einer an sich einfachen Speise, die sich jedoch mit ihrem einmaligen Geschmack die Eintragung in einen Gourmetführer verdient hätte.
Die von der Fa. SPAR gespendeten Getränke waren von Feuerwehrmännern abgeholt und zum Ausschenken bereitgestellt worden.

Das Fest sollte erst um 14 Uhr beginnen, doch trafen die ersten Gäste bereits eine Stunde vorher ein. Sie wurden herzlich empfangen und sogleich aufmerksam von den Jungfeuerwehrmännern, Mitgliedern der Mannschaft und den Frauen mit all den zur Verfügung gestellten Köstlichkeiten versorgt.

Nach und nach trafen die Gruppen aus den verschiedenen o.ö. Lebenshilfeeinrichtungen, aus Hartheim und weiteren Instituten ein, insgesamt an die 180 Personen, die sich gleich wohl und gut aufgehoben fühlten.

Eine stattliche Anzahl an Ehrengästen bekundete ihr Interesse an der Veranstaltung.
Aus der Politik Bundesrat Ewald Lindinger (auch Bürgermeister im Nachbarort Micheldorf), der Kirchdorfer Bürgermeister Wolfgang Veitz, und der Kirchdorfer Sozialreferent Stadtrat Kurt Dobersberger.
Von der Feuerwehr Bezirkskommandant OBR Johann Ramsebner und sein Vorgänger E-OBR Anton Wolfram sowie Abschnittskommandant BR Mag. Helmut Leitner.
Von den Behindertenorganisationen der Präsident der Lebenshilfe Oberösterreich Ing. Franz Weiß, der Ehrenobmann der Lebenshilfe Linz-Land RR Johann Hinterecker, der Obmann der Lebenshilfe Linz Heinz Zierhofer und der Obmann der Lebenshilfe Kirchdorf Mag. Anton Aschauer.
Als die eigentlichen Ehrengäste aber wurden die Bewohner der Behinderteneinrichtungen begrüßt und sie fühlten sich auch so. Sie wurden herzlich willkommen geheißen, das kam gut zum Ausdruck. Die Ansprachen waren aber kurz gehalten, dies im Hinblick auf die von der Feuerwehr vorbereiteten Vorführungen, aber auch aus Rücksicht auf die begrenzte Aufnahmefähigkeit der Gäste, die schon den Feuerwehrdarbietungen entgegen fieberten.

Was ihnen dann geboten wurde, war noch nicht da. Alle hatten die Möglichkeit im Korb der Drehleiter 28 Meter in die Höhe zu fahren oder mit dem Kran in einem "Käfig" hochgehoben zu werden und sogar aus 38 Metern Höhe auf das rege Treiben unten zu blicken.
Weitere Attraktionen waren das ferngesteuerte LUV-Fahrzeug, die Bergeschere, ein origineller Spritzstand, Hochdruckkanonen und vieles andere mehr.
Was es da zu sehen, zu erleben und zu erproben gab, ließ die Herzen der Gäste, die sowieso der Feuerwehr gehören, noch höher schlagen. Ihr Glück war vollkommen.

Als ein tolles Ventil, dieses Hochgefühl zum Ausdruck zu bringen, erwies sich wieder einmal die Musik. Ein begnadeter Disc-Jockey hatte genau die richtige Mischung auf Lager, es wurde gesungen und getanzt und Peter, der DJ aus einer Linzer Lebenshilfegruppe, beeindruckte in souveräner Manier mit Glanzstücken aus seiner Schlagerkiste. Da ging es noch einmal ausgelassen rund in der Feuerwehrhalle!

Um 17 Uhr verabschiedeten sich die Gäste. Sie erhielten zu Erinnerung hübsche Buttons zum Anstecken und Broschüren über die FF Kirchdorf, in denen sie interessiert blätterten.
Im Hintergrund machte sich das gut eingespielte Feuerwehrteam gleich und effektiv ans Aufräumen, während E-OBR Wolfram mit seinen ehemaligen Kollegen noch ein wenig über alte Zeiten plauderte.

E-OBR Franz Czejka bedankte sich sichtlich bewegt beim Kirchdorfer Feuerwehrteam und betonte, dass diese Veranstaltung nicht mehr zu toppen sei. Es wird kein weiteres Sommerfest mehr unter seiner Verantwortung geben, wie der gesundheitlich angeschlagene Vereinsobmann Hintermeier wird auch er sich von der Organisation zurückziehen. Umso mehr freue es ihn, dass dieses, sein letztes Sommerfest als ein derart gelungenes in die Vereinsgeschichte eingehen wird.



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