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Adventfeier 2011 für Menschen mit Beeinträchtigungen

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Sonntag, 11. Dezember 2011.

Advent- oder Weihnachtsfeier 2011 für Menschen mit Beeinträchtigungen.
Der Titel dieses Berichts ist - bis auf die Jahreszahl - fast ident mit dem Beitrag aus dem Vorjahr, in dem der Ablauf der Weihnachtsfeier 2010 für Menschen mit Beeinträchtigungen ausführlich geschildert wird.
Man könnte meinen, eine Wiederholung des Programmangebots könnte dazu führen, dass diese Feiern an Attraktivität verlieren und die Gäste ausblieben. Das Gegenteil ist der Fall.
Seit nunmehr 14 Jahren werden derartige Weihnachtsfeiern vom Verein Helfen statt reden nach ähnlichem Muster veranstaltet und die Zahl der Besucher steigt und steigt.
Heuer fand die Feier am 11. Dezember wieder im wunderschönen und überaus geräumigen Buchensaal in Puchenau statt und die Plätze reichten fast nicht, die große Anzahl der Teilnehmer zu fassen:
An die 300 Personen, davon viele im Rollstuhl, fanden sich erwartungsvoll im weihnachtlich geschmückten Festsaal ein und freuten sich auf den vertrauten Ablauf.
Wie gewohnt wurden sie im Foyer des Buchensaals herzlich begrüßt von Helmut Hintermeier, dem Obmann des Vereins Helfen statt reden und dessen fleißigen Mitarbeitern, die so viel Vorarbeiten mit Einkauf, Saalschmuck, Geschenkspackerln u.v.a.m. geleistet hatten.
Die Freiwillige Feuerwehr Puchenau hatte das Team bei den Vorbereitungen kräftig unterstützt und stand nun, wie auch eine Abordnung des Samariterbundes, für die Gewährleistung der Sicherheit parat.
Das Bläserquartett spielte wieder herrliche Weisen von der Galerie in den Saal hinunter, Kekse und Getränke standen auf den Tischen bereit und die Ehrengäste trafen ein:
In Vertretung des Landeshauptmanns die LAbg. Eva-Maria Gattringer, die LAbg. Ulrike Schwarz, der Puchenauer Bürgermeister Wolfgang Haderer, die Repräsentanten der Lebenshilfe Ing. Franz Weiß, Heinz Zierhofer und Kons. RR Johann Hinterecker sowie der Leiter des Instituts Hartheim Mag. Josef Leitner.
Als Moderator führte wieder E-OBR Franz Czejka durch das Programm, das neben kurzen Grußadressen der Ehrengäste viel Musik zu bieten hatte.
Die Lieblingsband der Gäste, die "Peanuts", brillierten wie jedes Jahr mit ihren fulminanten Rhythmen, die mehr Tänzer denn je zuvor von den Stühlen lockte.
Besinnliches und Rockiges boten Monika und Marlene Pühringer, der kleine Marc bestach mit einem ausgefeilten Moon-Walk a la Michael Jackson und aus der Reihe der Gäste traten Peter, Brigitte und Manfred mit Weihnachtsliedern auf.
Als ein musikalischer Höhepunkt - und neu im Programm - wurde das Violinsolo von Dr. Wolfgang Arzt mit überaus starkem Applaus bedacht.
Es wurden Würstel zur Jause serviert, dazwischen wurde getanzt und dann trafen die sehnlich erwarteten und für die Besucher so gar nicht furchterregenden Lieblinge, die Perchten aus Lichtenberg ein, in deren Pelzen man so gut kuscheln kann.
Ein gewohnter und herzerwärmender Auftritt des Weihnachtsmanns Franz Aumayr und die Verteilung der Gabensäckchen folgten und dann - pünktlich um 17 Uhr - war das Fest zu Ende.

Wer die glücklich strahlenden Gesichter der vom Schicksal beeinträchtigten Menschen betrachtete, konnte ermessen, was die Betreuer, die Mitglieder des Vereins Helfen statt reden, die unterstützenden Organisationen und viele andere dazu bewegt, sich um das Wohl von Behinderten zu kümmern.
In einer spontanen Umfrage gaben sie Antworten auf die Frage, was sie zur Arbeit mit beeinträchtigten Menschen bewogen habe:
Im Zivildienst hätten sie diese Menschen näher kennen lernen können, sie seien ihnen ans Herz gewachsen, sie hätten von ihnen so viel positive Rückmeldungen bekommen, sie seien sich ihrer Aufgabe und Möglichkeiten, für die Schwächeren in unserer Gesellschaft etwas tun zu können, bewusst geworden.
Es gab welche, die erkannt haben, dass Kinder mit Handicap auf Grund ihrer jugendlichen Ausstrahlung eher auf Mitgefühl hoffen dürfen als Erwachsene. Und gerade diese Erkenntnis habe sie bewogen, sich für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigungen einzusetzen.
Eine weitere Motivation sei für einige gewesen, dass sie sich glücklich schätzen, dass sie und ihre Kinder gesund sind und dass sie daher das Bedürfnis hätten, diese Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Es gehe ihnen so gut und sie wollten diesen sozialen Wohlstand mit denen teilen, die es brauchen. Der Name des Vereins Helfen statt reden müsse ernst und wörtlich genommen werden und es sei doch selbstverständlich, dass man denen Freude bereiten müsse, die das zu schätzen wissen und auch verdienen.

Und für manche sei Weihnachten erst dann spürbar, wenn diese schöne Weihnachtsfeier stattgefunden habe.
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