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KhFO auf Erlebnistour in Schlägl

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Mittwoch, 15. Juni 2011.

Die obligate Frühjahrsfahrt der Kameradschaft höherer Feuerwehroffiziere mit ihren Frauen stand dieses Mal unter einem besonders guten Stern.
Zunächst einmal erwies sich der gewählte Termin als Treffer: Der Mittwoch zeichnete sich als warmer, weitgehend sonniger und zum Glück niederschlagsfreier Tag aus.
Dann gab der neugewählte Landesbranddirektor Dr. Wolfgang Kronsteiner den Ausflüglern die besten Wünsche auf den Weg.
Auch dass sich die Kameraden aus dem Bezirk Rohrbach, allen voran E-BR Herbert Eisner, von sich aus um die Ausarbeitung eines exquisiten Programms und die entsprechende Organisation angenommen hatten, muss mit großer Anerkennung hervorgehoben werden.
Und dass sich schließlich beim Erleben der einzelnen Programmpunkte noch zusätzliche, in dieser Form wahrscheinlich gar nicht geplante Höhepunkte ergaben, machte die Exkursion ins nordwestlichste Eck von Oberösterreich zu einem unvergesslichen Ereignis.

In Summe übertraf die Anzahl der Teilnehmer an diesem Ausflug mit 61 Personen die Zahl der Angemeldeten, denn die Anreise nach Schlägl erfolgte nicht nur von der Landesfeuerwehrzentrale in Linz aus, einige kamen auch mit FF-Transport- oder Privatfahrzeugen direkt zum vereinbarten Treffpunkt, zum Feuerwehrhaus Schlägl.
Mit dabei war erstmals ein "neues Mitglied der KhFO", der ehemalige Stellvertreter von Landesbranddirektor Huber, Fritz Hauer mit Gattin.
In der einladend hergerichteten Halle des Feuerwehrhauses wurden die Gäste zu einem Imbiss mit appetitlichen Brötchen und - natürlich - erfrischendem Schlägler Bier und anderen Getränken empfangen.

Der Vorsitzende der KhFO, E-OBR Anton Wolfram, begrüßte die stattliche Runde, er freute sich über den gastfreundlichen Beginn des Tagungsprogramms und die der KhFO bekundete Wertschätzung durch die Anwesenheit des Bezirkskommandanten OBR Erich Nößlböck, des Kommandanten der Nachbarfeuerwehr Aigen, BR Kurt Schopper, und des Schlägler Bürgermeisters Ing. Josef Moser, der einen kurzen, sehr interessanten Einblick in die örtliche Entwicklung und Zielsetzung, aber auch in die gut funktionierende Zusammenarbeit der Gemeinde mit der Feuerwehr vermittelte.

Dem Feuerwehrhaus gegenüber breitet sich majestätisch das riesige, herrlich renovierte Prämonstratenserstift Schlägl aus. Dort war für vormittags eine Führung vereinbart worden.
Und diese - manche konnten die Auszeichnung gar nicht fassen - übernahm der Abt des Stiftes selbst, Mag. Martin Josef Felhofer.
Der Abt überzeugte mit seinem lebendigen, mit vielen heiteren Geschichten gewürzten Vortrag.
Nicht so sehr durch sogenannte "geistliche Würde". Ja, die hat er auch an sich.
Noch mehr aber zeichnet ihn ein hohes Maß an natürlicher Autorität aus, dazu umfangreiches Wissen, Humor, Menschenkenntnis und Erfahrung.
Auch diejenigen Besucher, die das Stift bereits kannten, waren begeistert von der lebendigen Präsentation des Abtes, der die Schätze des herrlichen Ordenshauses, der Galerie, der Bibliothek und der Kirche neu erfahren ließ.
Die KhFO bedankte sich mit der Überreichung eines reich bebilderten oberösterreichischen Feuerwehrbuches, das der Abt mit einem schelmischen Lächeln zwar durchzublättern, nicht aber zu lesen versprach.
Klar, bei den mannigfachen Aufgaben, die der Vielbeschäftigte wahrzunehmen hat!

Im Stiftskeller wurde das Mittagessen eingenommen, die Einkehr in dieser gut geführten Gastwirtschaft ist empfehlenswert, geschmeckt hat es allen.

Nach der kurzen Rast ging es im Konvoi (hinter dem Bus folgten die weiteren Fahrzeuge) auf zu weiteren Höhepunkten - dieses Mal im wörtlichen Sinn:
Im größten zusammenhängenden Waldgebiet Europas - dazu gehört der Böhmerwald - gibt es zwei nahe beieinander liegende Aussichtswarten, den Moldaublick und den Alpenblick.
Beide Türme wurden erklommen. Besonders der Blick ins benachbarte Tschechien, der das Panorama des 48 km langen Lipno-Stausees in seiner ganzen Pracht erkennen lässt, war beeindruckend. Noch dazu mit einer Wolkenstimmung, die die Bezeichnung dramatisch verdient hätte. Aber auch der Alpenblick nach Österreich mit seiner waldreichen Landschaft gefiel.
Die Kommentare zu den Ausblicken lieferte gekonnt und mit reichlich geschichtlichem Hintergrund versehen der von den Schläglern beigestellte Fremdenführer Fuchs.

Der übernahm auch die Anweisungen zur Weiterfahrt zum Schwarzenberg´schen Schwemmkanal.
Zu Beginn ging´s ja gut. Vom Bus aus konnte man Reste des Schwemmkanals erkennen, dann aber veränderte ein wegen Straßenarbeiten aufgestelltes Umleitungsschild das Szenario. Der schmale, nicht ausreichend befestigte Waldpfad verlangte dem Busfahrer Leopold Lengauer meisterhaftes Manövrieren ab. Mehrmals musste gewendet werden, mehrmals drohte Gefahr, dass der Bus in Gräben einbrechen könnte. Sehr abenteuerlich!
Aber Ende gut, alles gut. Auf Umwegen gelang die Rückkehr zum Schwemmkanal. Dort wurden Geschichte und Technik des einzigartigen Systems erklärt, das Holz als dem Böhmerwald am Wasserweg bis Wien und gar ins Schwarze Meer befördern half und zudem etwa 3000 Menschen Arbeit gab.
Sogar ein kleines Schauschwemmen wurde bei einer Schleuse veranstaltet und einige probierten die Kunst des Hakelns, bei der es gilt, im Wasser treibende Scheiter ans Ufer zu holen.

Der letzte Programmpunkt führte in den Haagerhof, in eine Gastwirtschaft mit einem traumhaften Ausblick in die Landschaft.
Dort wurde die Reisegruppe mit einer weiteren Auszeichnung versehen: Die Rohrbacher Bezirkshauptfrau Dr. Wilbirg Mitterlehner überraschte die Gruppe mit ihrem Kommen. Sie gab in ihrer Rede einen Einblick in die wirtschaftliche, politische und touristische Situation ihres Bezirks.
Die Bezirkshauptfrau ließ es sich auch nicht nehmen, die emeritierten Feuerwehroffziere für ihre Leistungen im Aktivdienst zu würdigen und sprach damit den Ehrenamtlichen hohe Wertschätzung aus.

Der Tag endete so schön, wie er begonnen und sich den ganzen Tag über gezeigt hatte: Vom Wetter begünstigt, von vielen schönen Ereignissen geprägt und in wunderbarer Harmonie.
In der schwang auch die Vorfreude auf die nächsten KhFO-Treffen mit.

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