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Weihnachtsfeier 2010 für Menschen mit Beeinträchtigungen

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Sonntag, 12. Dezember 2010.

Der Verein Helfen statt reden richtet für Menschen mit Beeinträchtigungen seit vielen Jahren neben Sommerfesten in jeweils anderen Bezirksstädten auch Weihnachtsfeiern aus. Diese Feiern laufen im Großen und Ganzen nach einem ähnlichen Schema ab und doch hinterlassen sie jedes Mal bei ihren Besuchern ein einzigartiges, tief empfundenes Glücksgefühl.

Die Weihnachtsfeier im Jahr 2010 wurde wieder im Puchenauer Buchensaal abgehalten, einem für derartige Anlässe hervorragend geeigneten und mit seiner holzgetäfelten Ausstattung überaus heimelig wirkenden Raum.
Das Team um den Vereinsvorsitzenden Helmut Hintermeier hatte sich wieder große Mühe mit der Dekoration gegeben, man hatte Weihnachtsgebäck und Getränke bereitgestellt und unzählige Weihnachtssäckchen mit Köstlichkeiten gefüllt, die dem Verein großzügig von der Firma Spar für diesen Anlass zur Verfügung gestellt wurden.

Die ersten Gäste kamen schon vor dem offiziellen Beginn der Feier, nach und nach strömten sie aus Einrichtungen der Lebenshilfe in Linz, St. Georgen an der Gusen, Hofkirchen im Traunkreis, St. Florian und Freistadt ein, außerdem aus Einrichtungen der Diakonie und der Volkshilfe.
Die zahlenmäßig größte Abordnung reiste aus dem Institut Hartheim an.
So viele Gäste waren noch nie gekommen - der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, es wurden 260 Besucher gezählt - ein Rekord!

Ehren-Oberbrandrat Franz Czejka als bewährter Moderator konnte eine Reihe von Ehrengästen begrüßen: In Vertretung des Landeshauptmanns die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Gattringer, aus Puchenau den Bürgermeister Wolfgang Haderer und den Gemeinderat Manfred Seidl, den Obmann der Lebenshilfe Linz Heinz Zierhofer, den Obmann der Lebenshilfe Linz-Land Kons. RR Johann Hinterecker, einige hilfreiche Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Puchenau, eine Abordnung des Samariterbundes sowie das Ehepaar Mitter aus Linz und Familie Gruber aus Puchenau, die sich schon mehrfach als gebefreudige Sponsoren des Vereins Helfen statt reden verdient gemacht hatten.

Die dem Verein seit Jahren treu gebliebenen Mitwirkenden am Programm der Weihnachtsfeier wurden bei ihren Auftritten begeistert beklatscht: Das Bläserquartett, die Band "Peanuts", Monika und Marlene Pühringer, der Weihnachtsmann Alfred Aumayr und die Perchtengruppe aus Lichtenberg.

Die Feier begann besinnlich mit musikalischen Beiträgen des Bläserquartetts, gefolgt von warmherzigen Begrüßungsworten des Bürgermeisters Haderer und der LAbg. Gattringer. Danach interpretierten Mutter und Tochter Pühringer einige Lieder und bewiesen damit das breite Spektrum ihrer Vortragskunst - da waren stimmungsvolle klassische Weisen ebenso zu hören wie moderne, ja poppig anmutende Variationen, die dennoch der Gattung Weihnachtsmusik zuzuordnen waren.

Peter Ruß, ein Bewohner einer Linzer Lebenshilfeeinrichtung, stimmte das Lied "Ihr Kinderlein kommet" an und bewirkte, dass sich alle im Saal von ihren Sitzen erhoben und mitsangen.

Als ein besonderer Höhepunkt wurde empfunden, dass die Puchenauer Golfer unter der Regie von Gerhard und Werner Gruber an den vom Schicksal schwer getroffenen Fritz eine Spende in der Höhe von 500,- Euro übergaben. Fritz ist wegen seiner Lähmung auf fremde Hilfe und kostspielige Gerätschaften angewiesen, er zeigte sich überrascht und tief bewegt, als ihm diese Unterstützung überreicht wurde.

Dass Menschen mit Beeinträchtigungen wie kaum andere zu fröhlichem Feiern in der Lage sind, wurde beim anschließenden unterhaltsamen Teil des Festes offenkundig.

Die mitreißende Musik der "Peanuts" zog alle in ihren Bann: Christian und Nico Haslberger, Franz und Friedi Friedberger und Gerrit Glück spielten und sangen atemberaubend gut.
Kein Wunder, dass sich so viele Tänzer aufs Parkett wagten und ausgelassen tanzten! Die zwischendurch verabreichte Jause, es gab traditionsgemäß heiße Würstl, schmeckte zwar, fast wichtiger aber war der Drang, rasch wieder aufs Tanzparkett zu gelangen, um sich rhythmisch zur tollen Musik zu bewegen.

Ein reizendes Intermezzo legte der kleine Marc auf die Bühnenbretter: Er imitierte das Pop-Idol Michael Jackson gekonnt in Mimik und Bewegung und erntete dafür viel Applaus.

Apropos Marc: Nicht nur er war bei diesem Fest als Vertreter der jungen Generation zugegen. Einige Kinder tummelten sich unter den Gästen, sie zeigten keine Scheu, ein herzliches Miteinander war zu spüren.

Worauf man sich auch heuer wieder freute, war die Gruppe der Lichtenberger Perchten. Sie stampften und rasselten in den Saal, was ein gewisses Schaudern hervorrief, eine Mischung aus Begeisterung und ein wenig Angst. Die war allerdings unbegründet, denn friedlichere Perchten gibt es wohl nirgends. Schließlich sah man einige der Gäste, die im Fell der wilden Gestalten sogar kuschelten.

Wie erwartet kam gegen Schluss der Weihnachtsmann in den Saal, seine zum "Brav sein" mahnenden Worte wurden kaum ernst genommen, schließlich wusste man ja aus den Vorjahren, dass er für alle Besucher Päckchen mit Obst und Naschereien bereit hatte.
Und so gab es keinen Gast, der den Heimweg nicht mit einem Geschenk und einem glücklichen Lächeln angetreten hätte.

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