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KhFO besucht die voestalpine Stahlwelt

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Das 86. Treffen der KhFO am 19.10.2010 wird den Kameraden wohl als besonders attraktives in Erinnerung bleiben. Leider hatten daran nicht so viele Mitglieder wie gewohnt teilgenommen, einige hatten sich für ihr Fernbleiben auch gar nicht entschuldigt. Diejenigen aber, die gekommen waren, bekamen ein breites Spektrum von wertvollen Informationen vermittelt, zu denen sie anders vielleicht nicht so leicht Zugang gehabt hätten.

Die Tagung wurde vom Vorsitzenden der Kameradschaft höherer Feuerwehroffiziere, E-OBR Anton Wolfram mit einer herzlichen Begrüßung und Hinweisen auf das Programm sowie mit Geburtstagswünschen für die Jubilare eröffnet.

LBD Johann Huber stellte seinen im Vorjahr gewählten Stellvertreter Dr. Wolfgang Kronsteiner vor und leitete dann zu aktuellen Berichten über das Feuerwehrwesen in Oberösterreich über. Er habe bereits Gelegenheit gehabt, mit dem neu bestellten Feuerwehrreferenten Landesrat Max Hiegelsberger ein langes Gespräch zu führen. Dabei habe er sich überzeugen können, dass es diesem nicht um die Auflösung oder Zusammenlegung von Feuerwehren, sondern um sinnvolle Kooperationen gehe, er sehe es vielmehr als positiv, wenn es mehr Feuerwehren an einem Ort gebe. Auch bekenne er sich klar zur Jugendarbeit.
Schließlich war auch der Fortgang des Umbaus der Landesfeuerwehrschule Thema, voraussichtlich werde es im November eine Gleichenfeier geben.

LBD-Stv. Dr. Kronsteiner stellte sich danach mit einem kurzen persönlichen Lebenslauf vor und kündigte an, sich demnächst mehr Zeit zum besseren Kennenlernen der KhFO zu nehmen.

Weil der Linzer Branddirektor Dipl. Ing. Gerhard Greßlehner wegen eines Brandeinsatzes in einem Linzer Krankenhaus den vereinbarten Termin für seinen Vortrag vor der KhFO ein wenig nach hinten verlegen musste, wurde die Zeit überbrückt:
Landesfeuerwehrinspektor Ing. Alois Affenzeller nahm zu wichtigen technischen und organisatorischen Fragen Stellung und Monika Czejka zeigte in einer Präsentation per Beamer einige der zahlreichen Homepageeintragungen über die KhFO-Treffen in den abgelaufenen Jahren.

BrOR Greßlehner berichtete dann zum Thema Vorbeugender Brandschutz mit einem wahren Feuerwerk an Informationen über theoretisches und praktisches Vorgehen in der Brandverhütung.
Da wurden sowohl komplizierte mathematische Berechnungen vorgestellt, die dem Experten Aufschlüsse über statische Vorbeugemaßnahmen und über Brandentwicklungsfaktoren geben können, es fielen Fachausdrücke wie Tragbemessungen, Spannungsreserve, Branddynamik, Sollbruchstellen und reale Brandkurven.
Zum anderen wurden Bauvorschriften beim Einbau von Steigleitungen oder von Stiegenhäusern in den Linzer Hochhäusern beschrieben bzw. die für die Rettung von Menschen vorgesehenen Richtlinien für Bergegeräte u.v.a.m. erklärt.
Der lebhafte Vortrag ließ Engagement und umfangreiches Fachwissen erkennen, davon wollten die Kameraden profitieren und stellten in der anschließenden Diskussion zahlreiche Fragen.

Nach dem Mittagessen im wegen der "Baustelle Landesfeuerwehrschule" provisorisch eingerichteten Speiseraum brachte der FW-Bus 30 Kameraden zur voestalpine-Stahlwelt.
Der KhFO-Veranstaltungsreferent E-OBR Franz Czejka hatte mit der Betriebsfeuerwehr und dem zuständigen Organisator Herbert Hofer eine Führung durch die Ausstellung Stahlwelt mit anschließender Werkstour vereinbaren können. Großzügig hatte die Betriebsfeuerwehr ermöglicht, dass diese interessante Besichtigung kostenlos geboten wurde.

Eine großartige Kulisse empfing die Kameraden schon beim Eintritt in den Ausstellungsturm. Das prächtige Gebäude - errichtet vom Linzer Architektenteam Schremmer-Jell - besticht durch Licht und klare Formen und die Verarbeitung von edlen Materialien, seien es Metall, Glas oder Stein.

Die Grundidee der Ausstellung orientiert sich an der Wertschöpfungskette. Entlang der Ebenen Stahlerzeugung, Stahlverarbeitung, Stahlprodukte und Stahlerfolge werden die Besucher Ebene für Ebene durch das Gebäude geführt. Durch die einmalige Konzeption der Ausstellung ergibt sich ein einzigartiges Wechselspiel aus Wissensvermittlung im Turm und Erlebnis im Tiegel. Die oberste Ebene ist dem Konzern selbst gewidmet.

Eine exzellente Führerin begleitete die Kameraden durch die fünf Geschoße aufwärts, sie erklärte klar und gut verständlich die Historie der Stahlwerke sowie die zahlreichen Exponate und beantwortete alle Fragen freundlich und präzise.

Als besonders beeindruckend wurden die teils riesigen mit Chrom ummantelten Kugeln empfunden, die das Turminnere vom Erdgeschoß über fünf Etagen schmücken und von wechselnd sanften Farben und Tönen umspielt werden.
Den Abschluss der Führung in der Stahlwelt bildete der Ausblick von der Turmterasse auf das gewaltige Voest-Gelände, das sich über 5,2 Quadratkilometer erstreckt.

Bei der anschließenden Werkstour mit einem Werksbus konnten die Ausmaße des Werks im Detail besichtigt werden, die riesigen Halden, die Hallen und Hochöfen und sogar das Erlebnis eines Abstiches imponierten den Besuchern gewaltig.

Leider durfte am Werksgelände nicht mehr fotografiert werden, sodass denjenigen, die dieses Erlebnis versäumt haben, nur empfohlen werden kann, sich selbst einmal um eine Führung durch die Voest zu bemühen...

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