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KhFO auf Kulturfahrt in Oberösterreich

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1. Oktober 2009.


In der Kameradschaft höherer Feuerwehroffiziere wird dem Namen dieser Gemeinschaft entsprechend die Kameradschaft ganz groß geschrieben. Das erweist sich in jedem Detail, jeder kann sich auf jeden verlassen, jeder ist bereit, für den anderen, für den Kameraden etwas zu leisten.

Diese Einstellung wird vor allem auch spürbar gelebt vom Vorsitzenden der KhFO, E-OBR Anton Wolfram, der die Organisation des 81. Treffens nahezu zur Gänze selbst bestritt.

Dem nachfolgenden Bericht über die Kulturfahrt der KhFO am 1. Oktober 2009 nach Scharnstein und Schlierbach kann entnommen werden, dass die Vorbereitungen dafür recht umfangreich waren. Was galt es da nicht alles zu besprechen und zu organisieren! Weil es aber der Vorsitzende gar nicht gern hat, wenn man sich zu überschwänglich über seine Verdienste äußert - er hält sie für selbstverständlich - wollen wir uns in einer Nachbetrachtung gleich dem Ablauf der gelungenen Kulturfahrt widmen.

Insgesamt waren es 52 Personen, die an der Fahrt teilnahmen, KhFO-Mitglieder und ihre Frauen. 19 fuhren von der Landesfeuerwehrschule in Linz weg, weitere stiegen in Sattledt zu, einige aber fanden sich gleich direkt beim ersten Treffpunkt im Feuerwehrhaus der FF Scharnstein ein. Dort legte Kommandant BR Christian Huemer hinsichtlich Gastfreundschaft die Latte sehr hoch für die künftig in die KhFO-Treffen eingebundenen Feuerwehren.

Er lud die Besucher zu einem, wie sich herausstellte ortsüblichen Imbiss ein - vortreffliche Kesselheiße, d.h. Würste verschiedener Gattungen mit Senf, Kren und frischem Gebäck, dazu Getränke nach Wahl. Einfach köstlich! So gestärkt war man auf die herzliche Begrüßung durch den Scharnsteiner Bürgermeister Franz Spieleder und auf einen interessanten Kurzbericht über den Fremdenverkehrsort Scharnstein und seine Feuerwehren gut eingestimmt. Und den guten Magen, den man für den nächsten Programmpunkt brauchte, hatte man auch.

Kommandant BR Huemer begleitete die Gruppe zur nächsten Station, zum Besuch des Kriminalmuseums im Schloss Scharnstein.
Jeder kennt das Wechselbad der Gefühle, das einen beim Anblick schauriger Folterinstrumente und bei der Dokumentation über grausige Verbrechen befällt, eine Mischung aus Abscheu und neugieriger Spannung. Dem wurden die in drei Geschossen des alten Schlosses untergebrachten Exponate im Kriminalmuseum vollends gerecht und nicht wenige waren froh, aus diesem Dunkel wieder ans Tageslicht, in die Sonne zu kommen.

In einem netten Landgasthaus, beim "Knappenbauernwirt", war man auf die Mittagseinkehr bestens vorbereitet, die gut zubereiteten Speisen wurden zügig serviert, sodass einer pünktlichen Weiterfahrt nach Schlierbach nichts im Wege stand.

Die Führung durch die o.ö. Landesausstellung mit dem vielversprechenden Titel "Mahlzeit" war für 14 Uhr anberaumt, die Kameraden und ihre Frauen teilten sich in zwei Gruppen, jede geführt von fachlich ausgezeichnet bewanderten und charmanten Fremdenführerinnen.

Zum guten Verständnis ihrer Erläuterungen trugen nicht unwesentlich die Hörgeräte bei, mit denen die Ausstellungsbesucher ausgestattet wurden. So war es möglich, sich in den Ausstellungsräumen frei zu bewegen und dennoch alle Informationen akustisch mitzubekommen.

Wer die Landesausstellung gesehen hat weiß, dass das Thema - es geht ums Essen und Trinken und um die damit verbundene Geschichte - teils recht gut, teils weniger gut in die Stiftsräume passt. Gut, weil die Zisterzienser Patres und Fratres gemäß ihrem Leitspruch "Ora et labora" (Bete und arbeite) leben und sich damit seit jeher selbst für die Versorgung ihrer Grundbedürfnisse und ihres leiblichen Wohles zuständig fühlten.
Weniger passend aber, weil die herrlichen, sakralen Stiftsräume eher den Eindruck vermitteln, dass sie zum Gebet und dem Leben in Askese hinführen sollen.

Aber sei´s darum: Die vom Gebotenen begeisterten Kameraden und ihre Frauen genossen die Ausstellung, ihr Interesse galt den vielen liebevoll arrangierten Details wie Bildern, Geschirr, Servietten, Schriften und Statuetten, die mit Essgewohnheiten und Esskultur im Lauf der Jahrhunderte in Verbindung gebracht werden.

Apropos Esskultur: Für die Teilnehmer war es ein Muss, sich zum Abschluss mit einigen der berühmten, im Stift Schlierbach hergestellten Käsesorten einzudecken und damit ein Quäntchen Kultur mit nach Hause zu nehmen.

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