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Sommerfest in Grieskirchen

Home > Feuerwehr-Freundschaften > Feuerwehr und Behinderte > Sommerfest in Grieskirchen

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Sonntag, 17. Mai 2009.


Helmut Hintermeier, der Obmann des Vereins Helfen statt reden, weiß die Organisation der von ihm initiierten Sommerfeste für die Behinderten in Oberösterreich seit vielen Jahren bei E-OBR Franz Czejka und damit bei den o.ö. Feuerwehren in guten Händen. Czejka stellt den Kontakt zu den örtlichen Feuerwehren in jeweils einer anderen Bezirksstadt her, berät sie bei der Gestaltung des Ablaufs solcher Feste und moderiert sie bei Bedarf.

Heuer hatte sich die Freiwillige Feuerwehr Grieskirchen mit ihrem Kommandanten ABI Erwin Hangl der Ausrichtung des Sommerfestes angenommen. Die Mitglieder dieser Wehr, die schon mehrmals ihre besondere Begabung für die Organisation von Großveranstaltungen unter Beweis gestellt hatten, konnte mit der Unterstützung ihrer Bürgermeisterin Maria Pachner rechnen, die in der Bezirksstadt als außerordentlich engagiert und sozial eingestellt gilt.

Am Sonntag, dem 17. Mai 2009, strahlte die Sonne vom Himmel, als wollte sie den Veranstaltern bei ihrem Bemühen beistehen und den Festgästen einen ganz besonders schönen Tag bereiten. Schon eine Stunde vor Festbeginn trafen die ersten Besucher ein, sie kamen aus Einrichtungen der Lebenshilfe in Linz, Steyr, St. Florian, St. Georgen an der Gusen, Hofkirchen, Wels, Vöcklabruck und Freistadt, aus Hartheim und aus einer Reihe weiterer Institutionen und Wohngemeinschaften für Behinderte aus dem Grieskirchener Umfeld.

Die Bürgermeisterin hatte sich in einer Ankündigung auch an die Bewohner ihrer Stadt gewandt und sie zur Beteiligung am Fest eingeladen, was zur Folge hatte, dass sich die Veranstalter des traditionellen Sommerfestes heuer über so viel Besucher freuen konnten wie nie zuvor.

Mehr als 400 Personen waren der Einladung gefolgt, unter ihnen zahlreiche Ehrengäste. Ihrer Präsenz entsprechend sei die Bürgermeisterin Maria Pachner als erste erwähnt, dazu kamen NR Wolfgang Großruck, Bezirkshauptmann Dr. Christoph Schweitzer, die Präsidenten der o.ö. Lebenshilfe Franz Weiß und der Lebenshilfe Linz-Land Hinterecker, der Geschäftsführer der o.ö. Lebenshilfe Heinz Zierhofer, hohe Repräsentaten der Bezirksfeuerwehr und viele andere mehr.

Die FF Grieskirchen bewies, dass sie dieser großen Aufgabe durchaus gewachsen war. Die mit dem Fest verbundene Logistik wurde problemlos bewältigt. Das Gewinnen von Sponsoren, das Beschaffen von Getränken und Sitzgelegenheiten sowie dem Zubehör für die Verpflegung, das Zubereiten und Servieren des Imbisses, der Aufbau und das Aufräumen, all das bereitete dem geübten Team der Grieskirchner Feuerwehr keinerlei Schwierigkeiten.

Dem Beschäftigungsangebot für die Festgäste wurde besonderes Augenmerk geschenkt: Der Verantwortliche in der Person des Kdt.Stv. HBI Ing. Klaus Hemmers orientierte sich an den in den Jahren davor gebotenen Programmen und versuchte, Bewährtes zu übernehmen, aber auch Neues anzubieten.
Neben dem beliebten Zielspritzen mit der Kübelspritze - bei der Jungfeuerwehr in besten Händen - konnten mit großen Strahlrohren gewaltige Wasserfontänen in den Himmel geschossen werden, die ausgestellten Feuerwehrfahrzeuge wurden besichtigt und teils sogar bestiegen, beeindruckende Übungen mit der Drehleiter mit Höhen- und Tiefenrettung wurden simuliert und von den staunenden Gästen begeistert beklatscht.

Eine ganz spezielle Attraktion, die wahrscheinlich nur von den Grieskirchnern angeboten werden kann, stellte die Fahrt mit der Zille auf der am Feuerwehrhaus vorbei fließenden Trattnach dar. Viele drängten darauf, einmal eine Schwimmweste anlegen und in einer Zille fahren zu dürfen. Dabei konnte beobachtet werden, wie anstrengend das Staken durchs Wasser sein kann und wie viel Kraft man dafür braucht.

Jeder, der einmal so ein Sommerfest erlebt hat, weiß, wie begeistert die Behinderten von der Musik sind. Die Grieskirchner hatten auch für dieses unverzichtbare Angebot gesorgt und den tollen Disc Jockey Christian eingeladen, die musikalische Unterhaltung zu bestreiten. Erwartungsgemäß wurde dazu ausgelassen getanzt. Der Feuerwehrkommandant beteiligte sich daran ebenso wie die Bürgermeisterin, die übrigens überall mit Hand anlegte, sei es beim Servieren oder beim Abräumen der Papierteller.

Vereinsobmann Hintermeier muss das wohl vorausgesehen haben. Er überbrachte ihr als Dank für ihr herausragendes Engagement ein von ihm selbst gemaltes Blumenbild.

Wie kann man schöne Erlebnisse und Eindrücke toppen? Indem man zum Abschied ein dauerhaftes Geschenk mit auf den Weg gibt, das an das prächtige Sommerfest 2009 noch lange erinnert. Alle Besucher erhielten eine herrliche Metallplakette zum Umhängen. Die Schrift darauf ist gelasert, die Motive des Grieskirchner Stadtwappens und des Feuerwehrsymbols sind in Farbe angebracht. Das Ganze ist mit einem schönen Ripsband in den Farben der Stadt Grieskirchen um den Hals zu tragen. Hergestellt und finanziert wurde dieses schöne Andenken von der regionalen Niederlassung der Firma Fröling, womit deren Chefin Ruth Hutterer ihr großes Herz für Menschen mit Beeinträchtigungen unter Beweis stellte.


Damit geschmückt verabschiedeten sich die Festgäste mit glücklichem Leuchten in den Gesichtern. Sie werden noch lange an das herrliche Sommerfest in Grieskirchen denken.

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