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KhFO informiert sich über FW-Geschichte, Tiefbohrungen und Fernwärme

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7. April 2009.

Das 79. Treffen der Kameradschaft der höheren Feuerwehroffiziere entsprach mit seinem vielseitigen Informationsangebot den breit gefächerten Interessen seiner Mitglieder.

Am Morgen des 7. April 2009 fanden sich 54 hochrangige ehemalige Feuerwehroffiziere in der Landesfeuerwehrschule ein, so viel wie nie zuvor. Sie wurden von Landesbranddirektor Johann Huber und dem Vorsitzenden der KhFO E-OBR Anton Wolfram empfangen. Nach der Begrüßung und dem Vortrag einiger aktueller Mitteilungen aus dem Feuerwehrwesen gratulierte man drei KhFO-Mitgliedern zu ihren runden Geburtstagen, sie erhielten Geschenkkörbe.


Danach hielt E-BR Hans Gilbert Müller ein sehr aufschlussreiches Referat über Feuerwehrgeschichte. Es war ein origineller Blickwinkel, aus dem Müller die Entwicklung des Feuerwehrwesens betrachtete. Die Feuerwehr, die niemand wollte, so nannte er seine Darstellung, war bei weitem nicht so angesehen, wie man vermuten sollte. Es gab viele Hürden zu überwinden und Anstrengungen zu meistern, um das Bild von den freiwilligen Helfern zum Positiven zu verändern und deren Prestige in der Bevölkerung zu verankern.


Anschließend fanden sich die Kameraden im großen Vortragssaal ein. Sie nahmen Aufstellung zu einem Gruppenbild, das in Vorbereitung einer Festschrift und Feier zum 20-jährigen Jubiläum der KhFO angefertigt wurde. Das Bild stellt jetzt schon ein wertvolles Dokument dar. Es bezeugt, dass die Kameradschaft der höheren Feuerwehroffiziere in Oberösterreich eine wachsende, eine lebendige und eine höchst aktive Gruppierung darstellt, die in Europa und darüber hinaus einzigartig ist.


Der Lehrsaal bot den richtigen Rahmen für die nachfolgende Information mit dem Titel Tiefbohrungen für Wasser, Öl und Gas - Erschließung einst und jetzt.

Der als Brunnenbauer ausgebildete E-BR Heribert Mayrhuber hatte die Idee, sein Fachwissen um Tiefbohrungen nach Wasser mit den heute angewandten Methoden zur Bohrung nach Erdgas und Erdöl zu vergleichen. Zugute kamen ihm dabei die in seinem Heimatort Haag am Hausruck durchgeführten Bohrungen nach Erdgas bzw. die dort geschaffenen Erdgasspeicher. Im Herbst des Vorjahres hatte er einige KhFO-Mitglieder zur Besichtigung einer Haager Bohrstelle eingeladen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und das dabei aufgenommene Bildmaterial verarbeitete er gemeinsam mit E-OBR Franz Czejka und dessen Gattin Monika zu einem komplexen Vortrag mit Powerpoint-Präsentation, der besonders im Zusammenhang mit der jüngsten Gaskrise auf Interesse stieß.


Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand die Besichtigung des Fernheizkraftwerks Linz-Mitte der Linz-AG auf dem Programm.

Die Kameraden wurden vom Kommandanten der Betriebsfeuerwehr der Linz-AG ABI Ing. Christian Wieser und einem seiner Mitarbeiter Rudolf Brunner erwartet, letzterer ist auch als Kommandant der FF Gutau im Feuerwehrwesen tätig.

Die zweistündige Führung durch die gewaltige Anlage des Heizkraftwerks erwies sich als dermaßen bemerkenswert, dass für die Besucher die Beeinträchtigungen durch Hitze und Staub keine Rolle spielten. Man hatte nicht erwartet, einen technisch so ausgereiften Betrieb präsentiert zu bekommen.

An allen Ecken und Enden war Innovation zu spüren. Gewaltige Umbauten waren im Gange, die erkennen ließen, dass sich die Linz-AG weitestgehend von Gas- und Ölheizung weg und hin zur Verwertung von Holz, aber auch von Kunststoff-Abfall bewegt. Damit soll nicht zuletzt die Abhängigkeit von Produkten minimiert werden, deren Förderung, aber auch die damit verbundene Preisgestaltung hohen Risiken ausgesetzt ist.

Selbstverständlich wurde auch über die Ausrüstung der Betriebsfeuerwehr und die Methoden des Brandschutzes in dem gewaltigen Betriebsgelände gesprochen. Alle Fragen wurden von Wieser und Brunner profund beantwortet und man hatte das Gefühl, dass sie selbst stolz auf die Leistungsfähigkeit ihres Betriebes sind.


Der Vorsitzende der KhFO E-OBR Anton Wolfram bedankte sich abschließend für die aufschlussreiche Führung, die bei den Kameraden einen nachhaltigen Eindruck hinterließ.

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