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Beinahe hätte Franz Czejka verabsäumt, das vor seinem Haus stehende Florianmarterl seiner Sammlung zuzuzählen. Das Florianbild hat seine Frau Monika auf eine Blechtafel gemalt, die in ein aus Granitsteinen errichtetes Bauwerk, ähnlich einer Zinne, eingefügt wurde. Der Giebelstein stammt aus der ehemaligen Kapelle der Schlossruine Reichenau. In der Zinne selbst befindet sich eine kleine Metallrolle, in der die Errichtungsurkunde in lateinischer Sprache eingeschlossen ist. Seiner Vorliebe für Feierlichkeiten entsprechend, wurde die Einweihung des Marterls mit Pomp und Würde begangen. Ein guter Freund von Franz Czejka, der Pfarrer von St. Florian, Rupert Baumgartner, nahm die Weihung des Florianmarterls vor, auch der Florianer Mesner Georg Windtner, der selbst begeisterter Feuerwehrmann ist, war dabei.
Der Florian im Marterl bewacht das Haus nun schon seit fast dreißig Jahren mit aller Umsicht, es ist bisher noch nichts passiert. Da hat sich der Florian schon eine kleine Ruhepause verdient wie hier auf dem Foto, das im schneereichen Winter 2005/2006 gemacht wurde.
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