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Spektakel am Tag der offenen Tür 1978

Home > Feuerwehr-Übungen > Spektakel am Tag der offenen Tür 1978
Bild: ToT2: Samstag, 16. September 1978.

Der Magistrat der Stadt Linz feierte zum achten Mal den Tag der offenen Tür, an dem einmal im Jahr die Einrichtungen der Stadt von den Bewohnern begutachtet werden können.

Besondere Mühe gab sich dabei die Berufsfeuerwehr Linz, die diese Gelegenheit mit Begeisterung nützte, um den Linzern ihre Schlagkraft eindrucksvoll vor Augen zu führen.

Viel Fantasie und Freude mit der Vorbereitung und Organisation der spektakulären Feuerwehrübungen stellte wie immer Oberbrandrat Franz Czejka unter Beweis. Dabei nahm er bei seiner Planung mitunter auch Anleihen von früheren effektvollen Darbietungen, etwa von der FW-Übung am Hauptplatz 1936.

Auf der Spitze von zwei zu einem "A" geneigten Drehleitern, zirka 30 Meter über dem Hauptplatz, etwa 35 cm im Wind schwingend, begrüßte Franz Czejka die 20.000 Linzer, die auf den Hauptplatz gekommen waren, um dem Leistungsbeweis der Linzer Feuerwehren zuzusehen.

Beteiligt an diesem großartigen Ereignis waren die Berufsfeuerwehr Linz, die Freiwilligen Feuerwehren Ebelsberg, St. Magdalena und Pichling, ferner die Betriebsfeuerwehr Chemie Linz AG und Schiffswerft.

Die zwei Drehleitern, Kostenpunkt sieben Millionen Schilling, wurden zu einem Laufsteg für die Männer der Berufsfeuerwehr Linz, die ihren Fundus der Öffentlichkeit zeigten.
Die originelle "Feuerwehr-Modeschau", bei der die Wehrmänner die riesige Leiter rauf- und runterkletterten, wurde von Czejka fachmännisch kommentiert.
Anzüge und Ausrüstungen wurden vorgeführt, die für die speziellen Einsätze benötigt werden.
Leicht war der Laufsteg nicht zu bewältigen, aber die Männer müssen auch im Ernstfall mit schwierigsten Verhältnissen fertig werden, nicht nur bei Bränden und technischen Einsätzen, sondern gar nicht selten auch beim Einfangen von Bienen- oder Hornissenschwärmen, die mit geeigneten Schutzanzügen oft aus schwindelnder Höhe geborgen werden müssen.
Bild: ToT12: Bild: ToT4:
Bild: ToT5: Bild: ToT6:
Die gebotenen Vorführungen begeisterten die vielen Zuseher, die zum Abschluss und Höhepunkt auch noch "getauft" wurden. Auf dem Dach neben der Oberbank wurde eine Rauchbombe angezündet, die in Stellung gebrachten Wasserwerfer wurden eingesetzt, mit Wasser Marsch begann die Löschvorführung und aus fünf Wasserwerfern wurden in fünf Minuten 10.000 Liter Wasser in die Luft gejubelt.
Da packte ein scharfer Westwind die Wassermassen, drehte sie und leerte sie unparteiisch über Schaulustige und Zuschauer bis weit über die Dreifaltigkeitssäule hinaus. Bei vielen blieb keine Faser und keine Frisur trocken. Mit ihren Wasserwerfern ließen die Linzer Feuerwehren im Walzertakt einen schweren Gewitterregen über den größten Teil des Hauptplatzes niedergehen und sorgten dabei einerseits für Respekt vor der Kapazität ihrer Monitore, andererseits aber auch für völlig durchnässte Zuschauer, die trotz vorheriger Warnung zu nahe am Geschehen stehen geblieben waren.
Bild: ToT7: Bild: ToT11:
Bild: ToT8: Bild: ToT9:
Bild: ToT1: Nass bis auf die Haut wurden auch der Linzer Bürgermeister Franz Hillinger und Branddirektor DI Heribert Wurm, die sich in der Öffentlichkeit zunächst noch gelassen und humorvoll gaben, dann aber den verantwortlichen Organisator des Spektakels OBrR Franz Czejka mit erhobenem Zeigefinger rügten, wie das Faksimile einer Verwarnung durch den Bürgermeister zeigt.
Bild: B-Brief:


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