bartop

Feuerwehrmuseum

header

Navigation

Home

Über das Museum

Helme und
ihre Geschichten


Alte
Dokumente


Alte Geräte
und Ausrüstungen


Alte Fotos

Bemerkenswerte Brände
und Einsätze


Florian,
Florian, Florian


Orden

Jubiläumsveranstaltungen

Feuerwehr-Erfindungen

Katastrophen

Feuerwehr-Freundschaften

Kameradschaft der
Feuerwehroffiziere


Feuerwehrübungen

Feuerwehr und
Sport


Tiergeschichten

Lehrtätigkeit


Geldumtausch

Home > Alte Dokumente > Geldumtausch

Bild: Noteneinlieferung:

Heute kann man sich kaum noch vorstellen, wie schmerzlich die Einbuße von mühsam Erspartem empfunden wurde. Nach Kriegsende war man in Österreich natürlich bemüht, sich auch punkto Währung von Deutschland abzugrenzen. Gegen Ende des Jahres 1945 wurde daher die bis dahin gültige Reichsmark durch den Schilling abgelöst.
Franz Czejka hatte sich nach dem in seiner im Tagebuch der Kriegstage 1943 bis 1945 geschilderten Flucht aus Tschechien nach Linz durchgeschlagen und hier bald eine Arbeit als Dachdecker angenommen. Über mangelnde Aufträge konnte er sich nicht beklagen, weil in Linz unzählige Dächer durch Bombeneinschläge zerstört waren. Eisern sparte Czejka jedes dafür empfangene Geldstück, musste er sich doch in Österreich eine neue Existenz aufbauen, denn alles, was er besaß, waren die Kleider, die er auf seiner Flucht am Leib getragen hatte.
Und so hatte er vom Oktober bis zum Dezember 1945 ganze 590,- RM (Reichsmark) bei der Allgemeinen Sparkasse Linz, Zweigstelle Urfahr, auf die hohe Kante legen können.
Dann kam der Währungswechsel. Man wurde aufgefordert, sich mit einem Formblatt für die Noteneinlieferung (die Kosten dafür betrugen ganze 2 Schilling!) bei der Sparkasse einzufinden, um den Geldumtausch registrieren zu lassen. Am 19. Dezember 1945 wurde Franz Czejka die Bestätigung darüber ausgefolgt, dass seine 590,- Reichsmark nur noch 440.- Schilling wert waren...


Copyright 2017 - Feuerwehrmuseum