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Schülerzeitung des Jahrgangs 1926
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Die Vertreibung aus der heimatlichen Marktgemeinde Mißlitz in Südmähren, wie sie im Tagebuch der Kriegstage 1943 bis 1945 beschrieben wird, bekam Franz Czejka wie alle seine Schulfreunde bitter zu spüren. Die Freunde, die sich so gut verstanden hatten, wurden damals in alle Winde verstreut. Zielstrebig, aber unter großen Mühen schuf sich jeder eine neue Heimat, ein neues Zuhause. Viel später, erst im Alter von 50 Jahren begannen sie, einander wieder zu suchen. Sie war nicht leicht, die Suche nach den Schulkameraden. Einige hatten sich in Österreich angesiedelt, die meisten fanden in Deutschland ihren neuen Wohnsitz. Manche hatte es sogar nach Frankreich und Australien verschlagen! Das erste Wiedersehen fand in Geislingen bei einem Südmährertreffen statt. Man stellte fest, dass die lange Trennung der gegenseitigen Zuneigung keinen Abbruch getan hatte und beschloss, die Freundschaften in regelmäßigen Abständen zu erneuern. Danach folgten insgesamt 20 Klassentreffen, die von Mal zu Mal schöner und aufwändiger gestaltet wurden, bis sie im Jahr 2006, als die Mitschüler das 80. Lebensjahr vollendeten, ihren Höhepunkt und Abschluss in der österreichischen Stadt Schärding erreichten. Um die Jugendzeit und das bei den vielen Treffen Erlebte noch einmal in Erinnerung zu rufen, aber auch für die Nachkommen zu erhalten, hat Franz Czejka mit seiner Gattin Monika eine Schülerzeitung gestaltet. Jede/r ehemalige Klassenkamerad/in erhielt ein Exemplar dieses Dokuments. Die beim letzten Treffen in Schärding Anwesenden nahmen die Zeitung persönlich in Empfang, die nicht kommen konnten, denen wurde sie per Post zugesandt. Immer wieder blättern die alten Freunde in der Zeitung und damit in der Erinnerung.
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